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Eigenschaften
Bezeichnung nach
Festigkeit
280–325 HB
(≈ 950–1.100 N/mm²)
Richtanalyse
Wärmeleitfähigkeit bei 100 °C
35 W/(mK)
Charakter
Legierter und vergüteter Werkzeugstahl, speziell zum Polieren geeignet
Hohe Formstabilität
Anwendung
Bearbeitung durch
Möglich:
Ätzen, Erodieren
Polieren:
Gute Polierbarkeit; bei höheren Oberflächenanforderungen werden Durchhärterstähle empfohlen
Nitrieren:
Erhöht die Verschleißfestigkeit des Stahls
Hartverchromen:
Erhöht neben der Verschleißfestigkeit besonders die Korrosionsbeständigkeit
Verwendung
Formplatten, Formeinsätze und hochfeste Maschinenbauteile
Wärmebehandlung
Bereits vorvergütet, im Allgemeinen keine Wärmebehandlung erforderlich
Nitrieren:
Vor dem Nitrieren empfiehlt sich Spannungsarmglühen bei 580 °C (Meusburger Standard).
Hartverchromen:
Nach dem Hartverchromen muss ein Werkzeug zur Vermeidung der Wasserstoffsprödung ca. 3 bis 4 Stunden bei 180 °C angelassen werden.
Härten:
840 bis 860 °C
Abkühlen:
Bis 180/220 °C in Öl/Warmbad, dann in Luft bis ca. 100 °C
Erzielbare Härte: 52 HRC
Anlassen:
Langsames Erwärmen auf Anlasstemperatur unmittelbar nach dem Härten
Mindesthaltezeit im Ofen: 1 Stunde pro 25 mm Werkstückdicke
TechnikTipp
Kernfestigkeit sinkt bei steigender Plattenstärke ⇒ bei Stärke > 300 wird 1.2738 empfohlen