Produkte
Eigenschaften
Bezeichnung nach
Festigkeit
Max. 186 HB
(≈ max. 635 N/mm²)
Richtanalyse
Wärmeleitfähigkeit bei 20 °C
44 W/(mK)
Charakter
Einsatzstahl für Teile, die eine Kernfestigkeit von 800−1.100 N/mm² haben sollen und vorwiegend auf Verschleiß beansprucht werden
Anwendung
Bearbeitung durch
Möglich:
Polieren, Ätzen, Erodieren
Nicht üblich:
Nitrieren: bei gehärteten Werkstücken ist das Nitrieren nicht üblich → Härteabfall
Empfehlenswert:
Hartverchromen: erhöht Verschleißfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit
Verwendung
Führungsteile, Kerneinsätze und Maschinenbauteile mit hoher Oberflächenhärte
Kunstharzpressformen für Verarbeitung von Thermo- und Duroplasten
Wärmebehandlung
Weichglühen:
670 bis 710 °C ca. 2 bis 5 Stunden
Geregelte langsame Ofenabkühlung
Weitere Abkühlung in Luft, max. 205 HB
Aufkohlen:
900 bis 950 °C. Die Wahl des Kohlungsmittels und der Aufkohlungstemperatur hängt von der Höhe des gewünschten Randkohlenstoffgehalts, dem Verlauf der Kohlungskurve und der geforderten Einsatztiefe ab.
Einsetzen:
870 bis 930 °C in Pulver/Salzbad, Abkühlung im Öl/Warmbad auf 160 bis 250 °C
Zwischenglühen:
630 bis 650 °C ca. 2 bis 4 Stunden mit langsamer Ofenabkühlung
Vorwärmen:
350 °C je nach Abmessungen
Härten:
Härtetemperatur: 810 bis 840 °C
In ca. 60 °C warmem Öl härten
Abkühlen:
Bis ca. 100 °C in Öl, dann in Luft bis ca. 50 °C
Anlassen:
1 Stunde pro 20 mm Werkstückdicke, min. 2 Stunden
Anlassen:
150 bis 200 °C