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Eigenschaften
Bezeichnung nach
Festigkeit
Max. 210 HB
(≈ max. 710 N/mm²)
Richtanalyse
Wärmeleitfähigkeit bei 100 °C
38,5 W/(mK)
Charakter
Standard-Einsatzstahl mit guter Zerspanbarkeit
Hohe Oberflächenhärte bei sehr zähem Kern
Anwendung
Bearbeitung durch
Möglich:
Polieren, Ätzen, Erodieren
Nitrieren:
Bei gehärteten Werkstücken ist das Nitrieren nicht üblich → Härteabfall
Hartverchromen:
Empfehlenswert, erhöht Verschleißfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit
Verwendung
Maschinenbauteile und Formplatten mit hoher Oberflächenhärte
Kunstharzpressformen für die Verarbeitung von Thermo- und Duroplasten
Wärmebehandlung
Weichglühen:
670 bis 710 °C ca. 2 bis 5 Stunden
Geregelte langsame Ofenabkühlung
Weitere Abkühlung in Luft, max. 205 HB
Aufkohlen:
900 bis 950 °C. Die Wahl des Kohlungsmittels und der Aufkohlungstemperatur hängt von der Höhe des gewünschten Randkohlenstoffgehalts, dem Verlauf der Kohlungskurve und der geforderten Einsatztiefe ab.
Einsetzen:
870 bis 930 °C in Pulver/Salzbad
Abkühlung im Öl/Warmbad auf 160 bis 250 °C
Zwischenglühen:
630 bis 650 °C ca. 2 bis 4 Stunden mit langsamer Ofenabkühlung
Vorwärmen:
350 °C je nach Abmessungen
Härten:
Härtetemperatur 810 bis 840 °C
In ca. 60 °C warmem Öl härten
Abkühlen:
Bis ca. 100 °C in Öl, dann in Luft bis ca. 50 °C
Anlassen:
1 Stunde pro 20 mm Werkstückdicke, min. 2 Stunden
TechnikTipp
Für Hochglanzpolituren empfehlen wir den Durchhärterstahl 1.2767.