1.2083 / 1.2083 ESU Durchhärterstahl

Unser ausgewähltes Sortiment ermöglicht für jeden Anwendungsfall den passenden Werkstoff.

Produkte

Eigenschaften

Bezeichnung nach

Festigkeit

Max. 240 HB
(≈ max. 800 N/mm²)

Richtanalyse

Wärmeleitfähigkeit bei 100 °C

18 W/(mK)

Charakter

Korrosionsarmer, hochlegierter, verzugsarmer Durchhärterstahl mit besten Eigenschaften zum Hochglanzpolieren, sowie gute Fotoätzbarkeit, gute Zerspanbarkeit, hohe Verschleißfestigkeit und hohe Maßbeständigkeit

Anwendung

Bearbeitung durch

Polieren:
Kann im weichgeglühten und im gehärtetem Zustand poliert werden; gutes Vorarbeiten der Oberflächen für eine gute Politur maßgebend

 

Ätzen:
Gute Fotoätzbarkeit (Narben)

 

Erodieren:
Im gehärteten und angelassenen Zustand, nochmals ca. 20 °C unter der letzten Anlasstemperatur entspannen

 

Nicht üblich:
Nitrieren, Hartverchromen

 

Verwendung

Formplatten und Formeinsätze zur Verarbeitung von chemisch aggressiven Kunststoffen; durch hervorragende Polierbarkeit geeignet für optische und medizinische Produkte

Wärmebehandlung

Weichglühen:
750 bis 800 °C ca. 2 bis 5 Stunden
Geregelte langsame Ofenabkühlung mit 10 bis 20 °C pro Stunde bis ca. 650 °C
Weitere Abkühlung in Luft, max. 200 HB

 

Härten:
1.000 bis 1.050 °C
15 bis 30 Minuten Härtetemperatur halten
Abschrecken in Öl/Druckgas/Warmbad
Erzielbare Härte: 53–56 HRC

 

Anlassen:
Langsames Erwärmen auf Anlasstemperatur unmittelbar nach dem Härten
Mindesthaltezeit im Ofen: 2 Stunden pro 20 mm Werkstückdicke
Zweimaliges Anlassen wird empfohlen

TechnikTipp

  • Kaltarbeitsstahl muss nach dem Härten mehrmals angelassen werden (max. 52 HRC). Die Forderung nach „max. Härte“ endet oft im Materialbruch.
  • Formtemperatur max. 200 °C
  • Korrosionshemmend erst nach dem Härten
  • ESU-Güte gewährleistet außerordentlich reine und homogene Gefügestruktur

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