Unser Spannsystem für den Formenbau besteht zum einen aus den Spannkörpern H 1080, die in die Bohrung der Aufspannplatte geschraubt werden. Zum anderen sind die in das vorbereitete Werkstück montierten Spannzapfen H 1082 Teil davon. Die Spannung der Spannzapfen durch die Spannkörper erfolgt rein mechanisch mittels Kugeln. Dabei wird das Werkstück während des Spannvorgangs mit den montierten Spannzapfen auf die Planauflagen der Spannkörper gedrückt.
Spannzapfen H 1082
Die Spannzapfen H 1082 sind mit den Durchmessern 11,6 mm und 12 mm erhältlich.
- Spannzapfen mit ø 11,6 mm werden für Einsätze oder Werkstücke verwendet, die nach der Bearbeitung noch einem Wärmebehandlungsprozess unterzogen werden. Im Anschluss daran wird die Passbohrung des Einsatzes auf ø 12 mm ausgeweitet, sodass der Spannzapfen mit ø 12 mm für den Spannvorgang der Nachbearbeitung eingesetzt werden kann.
- Für Werkstücke ohne Wärmebehandlung können gleich die Spannzapfen mit ø 12 mm verwendet werden.
Das Spannen mit den Spannkörpern H 1080 bietet die Möglichkeit, Werkstücke auf allen fünf Seiten ohne Störkontur zu bearbeiten. Die Wiederholgenauigkeit der Aufspannung liegt aufgrund der Zentrierung am Nullpunkt im µ-Bereich.
Aufspannplatte mit 20-mm-Raster H 20100
Durch die Aufspannplatte H 20100 in Kombination mit den Spannkörpern H 1080 ist ein flexibles positionsbezogenes Aufspannen von Werkstücken im 20-mm-Bohrungsraster möglich.
- Einmaliges Positionieren der Aufspannplatte auf dem Maschinentisch mittels der hochpräzisen Ausrichtkante
- Platzieren und Montieren der H 1080 Spannkörper im 20-mm-Bohrungsraster
- Wiederholgenaues und prozesssicheres Aufspannen der Werkstücke mit der vorgegebenen Passbohrung und Gewinde in die eingesetzten Spannkörper
Die Durchlaufzeiten werden dabei aufgrund stark reduzierter Rüstzeiten verkürzt und die Programmierung durch Aufspannen ohne Störkonturen vereinfacht.